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Das Satzprogramm kann (zusammen mit dem Standard-Makro #*AUM-
BRUCH) neben normalen Fußnoten bis zu 9 verschiedene Apparate am
Ende der Seite bzw. Spalte verwalten. Es geht davon aus, dass
die einzelnen Apparateinträge in der Regel relativ kurz sind
(einzelne Wörter bis wenige Zeilen). Im Unterschied zum Satz von
Fußnoten ist insbesondere nicht vorgesehen, dass lange Apparat-
einträge bei Bedarf automatisch auf Folgeseiten bzw. -spalten
fortgesetzt werden. Es kann daher sinnvoll sein, längere Anmer-
kungen als Fußnoten statt als Apparateinträge zu setzen.
Der Satz von Texten, die Apparate enthalten, erfordert drei Ar-
beitsschritte.
In einem ersten Satzprogrammlauf (mit MODUS=T) wird der endgül-
tige Zeilenumbruch für die Textzeilen festgelegt und anhand der
Angaben in den Parametern AP1 ... AP9 der Platzbedarf für die
Apparate (einschließlich der in den Fußnoten enthaltenen Appa-
rateinträge) berechnet. Die Apparateinträge selbst bleiben dabei
noch an den Stellen im Text stehen, an denen sie in der QUELL-
Datei stehen.
Dieser Schritt ist ggf. so lange (nach entsprechenden Korrektu-
ren) zu wiederholen, bis keine Fehlerkommentare zu den Apparat-
einträgen mehr auftreten.
Anschließend werden mit dem Standard-Makro #*AUMBRUCH die Appa-
rateinträge aus dem Text (und ggf. den Fußnoten) herausgezogen,
wobei ggf. die Zeilenverweise eingesetzt werden, und mit den für
den Satz benötigten Steueranweisungen ans Spaltenende (ggf. un-
ter die normalen Fußnoten) gestellt. Eingabe für dieses Makro
ist die PROTOKOLL-Datei des vorhergehenden Satzprogrammlaufs.
Das Ergebnis von #*AUMBRUCH ist eine Datei, die als QUELL-Datei
für einen anschließenden Satzprogrammlauf (mit MODUS=A, Angabe
zum Parameter LAU: 1 oder 3 oder 4) dient. Erst dieser Lauf
stellt den endgültigen seitenumbrochenen Satz einschließlich der
Apparate her.
&XXn Anfang eines Apparateintrags zum Apparat Nr. n. (n
ist eine einstellige Zahl zwischen 1 und 9)
&XX{ Ende des Apparateintrags
Die zwischen &XXn und &XX{ stehende Information wird
nur ausgewertet, wenn einer der Parameter APn ange-
geben ist; andernfalls wirkt die Anweisung wie die
Kommentar-Anweisung (vgl. Kapitel 19).
Weitere Einzelheiten sind der Beschreibung des Standard-Makros
#*AUMBRUCH zu entnehmen.
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