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10. Einrücken; Zentrieren; Tabellen; Marginalien


10.1. Einzüge, Einrückungen

10.1.1. Einzug ohne Rücksicht auf zuvor erreichte Position
     Mit den unter 10.1 genannten Anweisungen ist  Mehrfachbelichtung
     in  der  gleichen  Zeile  möglich. Im Satzprotokoll erscheint in
     diesem Fall ein entsprechender Hinweis. Ein Spatium nach  diesen
     Anweisungen bleibt erhalten.

     @-n         n × 10 Punkt Einzug in  gleicher  Zeile  vom  linken
                 Satz­spiegelrand  an; Zahlenangabe n einstellig von 1
                 bis 9

     @-(nnn)­     wie @-n, jedoch Einzug in Punkt

                 Die Zahl nnn in der Klammer bedeutet  typographische
                 Punkt.  nnn  ist  eine  1-  bis 3-stellige Zahl, die
                 kleiner sein muss als die Satz­spiegelbreite.

                 Bei der Steueranweisung @-(0)­ wird im Satzprotokoll
                 kein Hinweis auf mögliche Doppelbelichtung gegeben.

     @-(m/n)­     wie @-n; der Bruch in der Klammer bedeutet Bruchtei-
                 le der Satzbreite
10.1.2. Einzug unter Berücksichtigung der erreichten Position
     &=nnn       Einrücken des Restes der Zeile und der Folgezeilen
                 um nnn Punkt

                 Der Rest der  Zeile  und  die  Folgezeilen  bis  zur
                 nächsten  Anweisung  für Zeilenwechsel werden um nnn
                 Punkt eingerückt. Die Angabe  nnn  muss  dreistellig
                 erfolgen und kleiner sein als die Satz­spiegelbreite.
                 Wenn  das  vor der Anweisung Stehende im angegebenen
                 Raum keinen Platz hat, wird an der erreichten Stelle
                 fortgefahren; keine Doppelbelichtung.

                 Steht &=nnn (und die übrigen mit &= beginnenden  An-
                 weisungen)  zwischen  Leerzeichen, so gilt das Leer-
                 zeichen nach &=nnn als nicht vorhanden. ­

                 Die mit diesen Anweisungen angegebene  Position  ist
                 gleichzeitig  Endpunkt  für  eine  noch  nicht abge-
                 schlossene Rechts- oder Mitte-Zentrierung.

     &=(nnn)­     wie &=nnn; nnn kann eine 1- bis 3-stellige Zahl sein

     &=999       Einrückung der Folgezeilen auf die vor der Anweisung
                 erreichte Satzbreite

                 Die in der selben Zeile vor &=999 stehende Spatien
                 werden nicht zum Zeilenausgleich herangezogen. ­
     &=(999)­     wie &=999

     &=(m/n)­     wie &=nnn; der Bruch in der Klammer bedeutet Bruch-
                 teile der Satzbreite

     &=-nnn      Einrücken nur der Folgezeilen (bis zur nächsten An-
                 weisung für Zeilenwechsel) um nnn Punkt

                 Die Angabe nnn muss dreistellig erfolgen und kleiner
                 sein als die Satz­spiegelbreite. Die  Anweisung  kann
                 an beliebiger Stelle in der Zeile stehen.

                 Wenn &=nnn und &=-nnn kombiniert werden sollen, muss
                 die Reihenfolge ihrer Wirkung berücksichtigt werden.
                 Beispiel:
                 $$$&=040&=-010Text... bedeutet: Beginn  einer  neuen
                 Zeile,  Textbeginn 40 Punkt vom linken Rand, in Fol-
                 gezeilen 10 Punkt vom linken Rand.
                 $$$&=040&=010Text... hat die gleiche Wirkung.
                 $$$&=-010&=040Text... würde jedoch auch  die  Folge-
                 zeilen  um  40  Punkt  einziehen, da die Wirkung von
                 &=-010­ durch &=040­ aufgehoben würde.

     &=-(nnn)­    wie &=-nnn; nnn ist eine 1- bis 3-stellige Zahl

     &=-(m/n)­    wie &=-nnn; der Bruch in der Klammer bedeutet Bruch-
                 teile der Satzbreite

     &=(nnn;z)­   Aussparung für Initiale: Einrücken des Restes der
                 Zeile um weitere nnn Punkt für insgesamt z Zeilen

                 Ist der Text vor dieser Anweisung bereits eingerückt
                 auf Grund einer der übrigen unter  10.1.2  genannten
                 Steueranweisungen,  so wird mit dieser Anweisung für
                 insgesamt z Zeilen zusätzlich um  nnn  Punkt  einge-
                 rückt.

                 Die mit dieser Anweisung  befohlene  Aussparung  für
                 Initialen darf sich mit den in Kapitel 7.3 beschrie-
                 benen Aussparungen nicht überschneiden.

     &=(999;z)­   wie &=(nnn;z), jedoch Einrücken der Folgezeilen auf
                 die vor dieser Anweisung erreichte Satzbreite

     &=(m/n;z)­   wie &=(nnn;z); der Bruch in der Klammer bedeutet
                 Bruchteile der Satzbreite

     &:          "Bibliographie-Eintrag"

                 Neue Zeile, linksbündig, Abschnittsgrenze; alle Fol-
                 gezeilen bis zur nächsten Anweisung für  neue  Zeile
                 10 Punkt einziehen. Ausführliche Codierung mit glei-
                 cher Bedeutung: $$$0$$$&=-010­

                 Wird diese Anweisung  innerhalb  von  (eingerückten)
                 Einschaltungen  benutzt,  so  werden die Folgezeilen
                 nicht zusätzlich eingezogen.
10.2. Zentrieren
     Textteile, die zentriert werden sollen, müssen  durch  eine  der
     Anweisungen  $,  $$,  $${, $$$, $$$$, &&&, &&&{, &&, &&{, &, &{,
     &n&, &n&{, &!S{, eine der Anweisungen für Tabellensatz  (Kapitel
     10.3),  eine  der in Abschnitt 10.1.2 genannten Anweisungen oder
     durch Positionieren auf eine Merkstelle (durch &!Pn,  nicht  je-
     doch  &!Bn; vgl. Kapitel 10.4) abgeschlossen sein (Ausnahme: Be-
     reichszentrierung mit der Anweisung @-M). Soll danach  weiterhin
     zentriert  werden,  so muss - außer nach $$$$, - die Zentrieran-
     weisung wiederholt werden.

     Steht die Zentrieranweisung unmittelbar vor einer Zeilenwechsel-
     anweisung, so wird die ganze Zeile  davor  zentriert  (gilt  für
     alle unter 10.2 aufgeführten Anweisungen außer @.0, @..0, @...0,
     @:0,  @::0, @:::0, @--0). Die Zentrieranweisung sollte in diesem
     Fall ohne Leerzeichen hinter dem letzten Wort stehen.

     Bei normalem Zeilenwechsel  (der  nicht  durch  Steueranweisung,
     sondern  durch  automatischen  Zeilenumbruch entsteht) wird eine
     noch wirksame  Zentrieranweisung  ebenfalls  ausgeführt,  jedoch
     nicht aufgehoben.

     Ist mehr als eine der unter 10.2  aufgeführten  Anweisungen  für
     einen  Textteil  angegeben,  so  wird nur die zuletzt angegebene
     Anweisung berücksichtigt.

     @-0         Zeilenteilung

                 Der Rest der Zeile wird (von der Stelle  der  Anwei-
                 sung an) nach rechts (auf Breite einer Tabellenspal-
                 te, Satzbreite, Merkstelle) ausgeschlossen.

     @-G         wie @-0, aber nur in Spalten mit gerader Nummer

     @-U         wie @-0, aber nur in Spalten mit ungerader Nummer

     @-L         wie @-0, aber nur auf linken Seiten

     @-R         wie @-0, aber nur auf rechten Seiten

     @.0         Zeilenteilung mit Auspunktieren

                 Wie @-0; der beim Ausschließen frei gebliebene  Raum
                 wird  mit Punkten gefüllt, die untereinander stehen,
                 falls in aufeinander folgenden  Zeilen  die  gleiche
                 Anweisung  bei gleicher Schriftgröße verwendet wird.
                 Die Punkte stehen im Abstand von 1 Geviert  der  je-
                 weiligen  Schriftgröße,  jeweils am rechten Rand des
                 Gevierts. Der erste und der letzte Punkt hat jeweils
                 mindestens 1/3 Geviert Abstand zum umgebenden Text.

                 Steht unmittelbar nach @.0 eine Anweisung  für  Zei-
                 lenwechsel  bzw. Spaltenwechsel bzw. für Positionie-
                 rung auf eine Merkstelle, so werden die  Punkte  wie
                 bei  der  Steueranweisung  @:0 positioniert: der bis
                 zum Zeilenende bzw.  bis  zur  angegebenen  Position
                 frei bleibende Raum wird mit Punkten ausgefüllt, der
                 letzte  Punkt  steht  unmittelbar am Ende des auszu-
                 punktierenden Bereichs; der erste Punkt hat  mindes-
                 tens  1/3  Geviert  Abstand von der zuvor erreichten
                 Stelle.

                 Eine Zeile, in der nur die Anweisung @.0 bzw. @..0
                 steht, gilt nicht als leer. ­

     @..0        wie @.0; Punktabstand = 1/2 Geviert

     @...0       wie @.0; Punktabstand = 2/3 Geviert

     @:0         Auffüllen mit Punkten

                 Nach @:0 muss eine Anweisung für Zeilenwechsel  bzw.
                 Spaltenwechsel  bzw.  für  Positionierung  auf  eine
                 Merkstelle folgen. Der bis zum Zeilenende  bzw.  bis
                 zur  angegebenen  Position  frei bleibende Raum wird
                 mit Punkten ausgefüllt.

                 Der Abstand der Punkte untereinander beträgt  1  Ge-
                 viert; die Punkte stehen jeweils am rechten Geviert-
                 rand. Der letzte Punkt steht unmittelbar am Ende des
                 auszupunktierenden  Bereichs;  der  erste  Punkt hat
                 mindestens 1/3 Geviert Abstand  von  der  zuvor  er-
                 reichten Stelle.

     @::0        wie @:0; Punktabstand = 1/2 Geviert

     @:::0       wie @:0; Punktabstand = 2/3 Geviert

     @--0        Zeilenteilung, Auffüllen mit einer Linie

                 Wie @.0, aber Auffüllen des ausgetriebenen Raums mit
                 einer Linie auf der Schriftgrundlinie. ­

     @-Z         auf Mitte zentrieren, sonst wie @-0

                 Vgl. auch die Angabe IZENTE beim Parameter AUS.

     @-M(na1,ne1,na2)­ Zentrierung des kürzeren von zwei Bereichen

                 Die beiden Bereiche, die in der gleichen Zeile  lie-
                 gen und an der gleichen horizontalen Position begin-
                 nen  müssen,  werden bestimmt durch die Merkstellen,
                 deren Nummern in der Klammer angegeben  werden,  und
                 die  Position,  an der diese Anweisung selbst steht.
                 Das erste Zahlenpaar gibt die Nummer der Merkstellen
                 an, die den Anfang und das Ende des ersten der  bei-
                 den  Bereiche  bezeichnen;  die  dritte Zahl ist die
                 Nummer der Merkstelle, an  der  der  zweite  Bereich
                 beginnt;  dieser endet an der Stelle, an der die An-
                 weisung selbst steht. Die mit na1 und na2  angegebe-
                 nen  Merkstellen  müssen verschiedene Nummern haben,
                 aber die gleiche  horizontale  Position  bezeichnen.
                 Der  kürzere  der beiden Bereiche wird horizontal so
                 zentriert, dass er in der Mitte über bzw. unter  dem
                 längeren  der beiden Bereiche steht. Hauptsächliches
                 Anwendungsgebiet ist die Ausrichtung von Zähler  und
                 Nenner  über bzw. unter dem Bruchstrich von gemeinen
                 Brüchen.

     @-A         Zeile austreiben

                 Die Zeile bzw. der Zeilenteil, in dem  diese  Anwei-
                 sung  steht,  soll trotz nachfolgender Anweisung für
                 Zeilenwechsel oder für  Positionierung  ausgetrieben
                 werden.  Steht  die  Anweisung unmittelbar vor einer
                 Zeilenwechselanweisung, so sollte sie ohne  Leerzei-
                 chen hinter dem letzten Wort stehen.

     &!R         wie @-A; vor und hinter &!R muss ein Leerzeichen
                 stehen ­

     @-N         nicht austreiben

                 Die Zeile, in der diese  Anweisung  steht,  und  die
                 folgenden Zeilen sollen trotz eingeschaltetem Block-
                 satz (vgl. Parameter AUS) nicht ausgetrieben werden.

                 Die Wirkung der Anweisung wird an den gleichen Stel-
                 len wieder aufgehoben, an denen auch die übrigen mit
                 @- beginnenden Anweisungen beendet  werden,  die  in
                 10.2 beschrieben sind. ­
10.3. Tabellen- und Spaltensatz
     @n          Ende einer Tabellenspalte

                 Der vor der Anweisung in  der  Zeile  stehende  Text
                 wird  auf  1/n  (möglich von @1 = 1/1 bis @0 = 1/10)
                 der gesamten Satzbreite untergebracht (normalerweise
                 mit Spatien aufgefüllt = Rausatz (häufig ungenau als
                 Flattersatz bezeichnet); rechts und auf  Mitte  zen-
                 trierter  Satz ist möglich durch Kombination mit @-0
                 und @-Z); danach steht die gesamte Satz­spiegelbreite
                 in der gleichen Zeile  erneut  zur  Verfügung.  Soll
                 eine Tabellenspalte ausgetrieben werden, so muss vor
                 dem ersten Wort der Tabellenspalte die Anweisung @-A
                 stehen.

                 Der Text der ganzen Tabelle muss zeilenweise erfasst
                 werden (d.h. erst  Zeile  1  aller  Tabellenspalten,
                 dann  Zeile  2  etc.).  In den einzelnen Zeilen muss
                 hinter dem Text für jede Tabellenspalte (auch hinter
                 dem für die letzte) die Anweisung für das  Ende  der
                 Tabellenspalte  stehen.  Die  Zeilen sind durch eine
                 der Anweisungen für Zeilenwechsel abzuschließen.

                 Beispiel: Eine Zeile einer Tabelle, die in der  ers-
                 ten Tabellenspalte auf max. 1/3 der Satz­spiegelbrei-
                 te  linksbündig  eine Erläuterung, dahinter in 4 Ta-
                 bellenspalten zu je 1/6 Satz­spiegelbreite rechtsbün-
                 dig Zahlenwerte enthält, könnte  wie  folgt  codiert
                 werden:
                 $$$ Text @3 @-0 11 @6 @-0 22 @6 @-0 33 @6 @-0 44 @6
                 $$$ nächste Zeile ...
                 Mit der Anweisung @1 (= ganze Satzbreite) kann, wenn
                 sie als erste von den unter 10.3 genannten Anweisun-
                 gen in einer Zeile  benutzt  wird,  ab  dem  rechten
                 Satz­spiegelrand weitergesetzt werden.

     @(nnn)­      wie @n; die Zahl  nnn  (1-  bis  3-stellig,  maximal
                 Satz­spiegelbreite)  in der Klammer sind jedoch typo-
                 graphische Punkt

     @(m/n)­      wie @n; der Bruch in der Klammer gibt Bruchteile der
                 Satzbreite an

     Zum Ablauf: Nach jeder Ausführung einer der unter 10.3 genannten
     Anweisungen steht in der gleichen Zeile die gesamte Satz­spiegel-
     breite von der erreichten Position an noch einmal zur Verfügung.
     Nach der ersten Ausführung der Anweisung @2 in einer Zeile würde
     also, wenn die Zeile nicht vorher abgeschlossen wird, der  Satz-
     spiegel um 1/2 Satz­spiegelbreite überschritten, nach der zweiten
     Ausführung der gleichen Anweisung in einer Zeile bereits um eine
     volle  Satz­spiegelbreite  usw. Es würde somit beliebig weit (bis
     zur Breite des verwendeten Materials) über den rechten Satz­spie-
     gelrand hinaus gesetzt werden. Deshalb muss auch die letzte  Ta-
     bellenspalte  mit  einer  Anweisung  für  den dafür vorgesehenen
     Bruchteil der Satzbreite abgeschlossen werden.
10.4. Merkstellen; Positionieren; Textfelder
     &!Mn        Horizontale Merkstelle Nummer n definieren

                 Das Programm merkt sich  die  Stelle  innerhalb  der
                 Zeile,  an  der  die Anweisung gegeben wird, und be-
                 rücksichtigt evtl. durch das  Austreiben  der  Zeile
                 verursachte  Verschiebungen innerhalb der Zeile. Bis
                 zu 10 horizontale Merkstellen sind möglich (für n  =
                 1...9,0). Sollen mehr als 10 Stellen gemerkt werden,
                 so  ist die Anweisung &!M(n)­ zu verwenden (siehe un-
                 ten).

                 Steht &!Mn zwischen Leerzeichen, so gilt  das  Leer-
                 zeichen  hinter  &!Mn  als  nicht vorhanden. Es wird
                 also die Position des nächsten Wortanfangs (die nach
                 dem Spatium, ggf. nach erfolgtem Austreiben der Zei-
                 le, erreichte Stelle) gemerkt; dies  kann  auch  der
                 Anfang einer neuen Zeile sein.

                 Wird für die 10. Merkstelle statt der Ziffer  0  der
                 Buchstabe  O  verwendet, so wird die neue Stelle nur
                 dann gemerkt, wenn die alte bisher als 10.  gemerkte
                 Stelle weiter links liegt.

     &!M(n)­      Horizontale Merkstelle Nummer n definieren

                 Wie &!Mn; diese Form muss für die horizontalen Merk-
                 stellen 11-100 benutzt werden.  In  Klammern  können
                 die Zahlen 0 bis 100 angegeben werden; die Anweisung
                 &!M(0)­   ist   gleichbedeutend   mit  der  Anweisung
                 &!M(10).
                 Wird für die 100.  Merkstelle  statt  der  Anweisung
                 &!M(100)­ die Anweisung &!MZ verwendet, so wird (ana-
                 log  zur  Anweisung &!MO statt &!M0) die neue Stelle
                 nur dann gemerkt, wenn die alte bisher als 100.  ge-
                 merkte Stelle weiter links liegt.

     &!M(!n)­     wie &!M(n); die  so  gemerkte  horizontale  Position
                 wird nach evtl. Austreiben bzw. Zentrieren der Zeile
                 in die PROTOKOLL-Datei ausgegeben

     &!M(n1-n2)­  wie &!M(n), jedoch werden die Merkstellen mit den
                 Nummern n1 bis n2 (je einschließlich) definiert

     In Textteil und Fußnoten sind die Merkstellen jeweils unabhängig
     voneinander, es sei denn, dass gleichzeitig  Apparat­einträge  zu
     verarbeiten  sind und die Fußnoten deshalb zusammen mit dem Text
     gesetzt werden.

     &!Pn        Positionieren auf Merkstelle Nummer n

                 Das Programm positioniert in der aktuellen Zeile auf
                 die zuletzt (auch  über  Spalten-  und  Seitengrenze
                 hinweg)  unter der gleichen Nummer gemerkte horizon-
                 tale Position.

                 &!Pn kann auch Endpunkt für Rechts- oder Mitte-Zen-
                 trierung sein.

     &!P(n)­      wie &!Pn; diese Form muss für Positionierung auf die
                 Merkstellen 11-100 gewählt werden.

                 Beispiel:
     
                 $$$ Der Wind &!m1rauscht__ &!m2in____ &!m3den
                 &!m4Zweigen
                 $$$&!p1raschelt &!p2in &!p3den &!p4Blättern
                 $$$&!p1weht &!p2durch &!p4Bäume
                 $$$&!p4Blätter fallen.
     

                 wird:
     
                   Der Wind rauscht  in    den Zweigen
                            raschelt in    den Blättern
                            weht     durch     Bäume
                                               Blätter fallen
     

     &!Bn        Positionieren auf Merkstelle Nummer n innerhalb der
                 Zeile

                 Wie &!Pn, jedoch wird vorausgesetzt,  dass  eine  in
                 der  gleichen  Zeile  gemerkte Position gemeint ist;
                 beim Zeilenausgleich wird sie (im Gegensatz zu &!Pn,
                 die unabhängig vom Zeilenausgleich fest bleibt) mit-
                 verschoben. Kann nicht Endpunkt  für  Zentrieranwei-
                 sungen  sein. Im Satzprotokoll wird kein Hinweis auf
                 mögliche Doppelbelichtung gegeben.
                 Unterschied in der technischen Realisierung:
                 &!Pn: Schreibstrahl zum Zeilenanfang, Leerbild­linien
                 bis zur gemerkten Stelle; davor stehende Leerzeichen
                 werden nicht zum Austreiben der Zeile herangezogen.
                 &!Bn:  positives  oder  negatives  Verschieben   des
                 Schreibstrahls  von der erreichten Position aus; da-
                 vor stehende Leerzeichen bleiben für das  Austreiben
                 der Zeile verfügbar.

     &!B(n)­      wie&!Bn; diese Form muss für Positionierung auf die
                 Merkstellen 11-100 gewählt werden.

     &!P(+n)­     Satzspiegel um n Punkt nach rechts verschieben

                 Der Satzspiegel wird für den Rest der  Spalte  um  n
                 Punkt  nach rechts verschoben. Die Verschiebung kann
                 durch &!P(-n)­ mit dem gleichen Wert für n rückgängig
                 gemacht werden. Sie  wird  am  Beginn  der  nächsten
                 Spalte automatisch aufgehoben.

     &!P(-n)­     Satzspiegel um n Punkt nach links verschieben

                 Der Satzspiegel wird für den Rest der  Spalte  um  n
                 Punkt  nach links verschoben, ggf. auch über den Be-
                 reich hinaus, der durch den Parameter  MON  für  den
                 linken  Rand  vorgesehen  ist.  Eine Prüfung erfolgt
                 nicht. Die Verschiebung kann durch &!P(+n)­  mit  dem
                 gleichen  Wert  für n rückgängig gemacht werden. Sie
                 wird am Beginn der nächsten Spalte automatisch  auf-
                 gehoben.

     &!M(Vn)­     Vertikale Merkstelle Nummer n definieren

                 In den Klammern können hinter einem "v" die  Nummern
                 1 bis 99 für bis zu 99 Merkpositionen angegeben wer-
                 den,  auf denen jeweils die augenblicklich erreichte
                 vertikale Position immer dann gemerkt wird, wenn auf
                 der jeweiligen Merkstelle nicht schon eine vertikale
                 Position  der  aktuellen  Seite  (bei  mehrspaltigem
                 Satz:  der aktuellen Spalte) gemerkt ist, die weiter
                 unten auf der Seite bzw. Spalte liegt als die augen-
                 blicklich erreichte. Diese Positionen  können  durch
                 die  Steueranweisung  &!P(Vn)­ in der aktuellen Seite
                 bzw. Spalte wieder angesteuert werden.  Die  x-  und
                 y-Koordinaten  der  gemerkten Stellen können gleich-
                 zeitig als Endpunkte für Linien dienen, die mit  der
                 Anweisung  &!/(a,b,n)­  auf  der aktuellen Seite bzw.
                 Spalte gezogen werden können, auf der  diese  Punkte
                 definiert  wurden.  Variable  Vorschübe, die auf der
                 Seite vor dieser Anweisung liegen, werden zu  festen
                 Vorschüben.

     &!M(Wn)­     wie &!M(Vn)­, jedoch bleiben die variablen Vorschübe
                 vor diese Anweisung variabel.

     &!M(Vn1-n2)­ wie &!M(Vn)­, jedoch werden die vertikalen  Merkstel-
                 len  mit  den  Nummer  n1 bis n2 (je einschließlich)
                 definiert

     &!P(Vn)­     Positionieren auf vertikale Merkstelle Nummer n auf
                 aktuellen Seite bzw. Spalte

                 Die augenblicklich  erreichte  horizontale  Position
                 wird  durch das vertikale Positionieren nicht verän-
                 dert. Variable Vorschübe, die auf der Seite vor die-
                 ser Anweisung liegen, werden zu festen Vorschüben.

     &!P(Wn)­     wie &!P(Vn)­, jedoch bleiben die variablen Vorschübe
                 vor diese Anweisung variabel.

     &!E         Erreichte Position ausdrucken

                 Die horizontale und vertikale Position, die mit die-
                 ser Anweisung in der Spalte erreicht ist,  wird  als
                 Testhilfe  ins  Satzprotokoll ausgegeben. Die in der
                 Zeile  horizontal  erreichte  Position  (vom  linken
                 Satz­spiegelrand  an gemessen) wird in Bild­linien an-
                 gegeben. Für die in der Spalte  erreichte  vertikale
                 Position (das ist die Position der Schriftgrundlinie
                 eines  dort  zu setzenden Zeichens) werden zwei Zah-
                 lenwerte ausgegeben; der erste gibt die  vom  oberen
                 Satz­spiegelrand  an  erreichte Position in Punkt an,
                 die zweite, hinter "+" stehende Zahl gibt den Platz-
                 bedarf (in Punkt) für bis dahin aufgerufene Fußnoten
                 und Apparate an. Die in der Spalte erreichte  verti-
                 kale  Position  wird  für  alle mit &!E bezeichneten
                 Positionen nach dem Seitenhöhenausgleich ein zweites
                 Mal ausgegeben. Diese Positionen werden  dabei  sei-
                 tenweise  laufend  durchnumme­riert;  die  Angabe der
                 vertikalen Position  gibt  den  Abstand  vom  oberen
                 Satz­spiegelrand nach dem Seitenhöhenausgleich an.

     &!Tn+       Anfang eines Textfeldes

                 Diese Anweisung definiert den Anfang eines  Textfel-
                 des  mit der Nummer n, das später noch einmal (z. B.
                 über ein Graurasterfeld mit der gleichen  Ausdehnung
                 wie das Textfeld) ausgegeben werden soll; n ist eine
                 Zahl zwischen 1 und 100 (je einschließlich).

     &!Tn-       Ende des mit &!Tn+ beginnenden Textfeldes mit der
                 gleichen Nummer

                 Das Textfeld wird ausgegeben und zu einer evtl. Wie-
                 derholung der Ausgabe an  der  gleichen  Stelle  der
                 Seite vorgemerkt.

     &!Tn.       Erneute Ausgabe des Textfeldes Nummer n 

                 Das zwischen den Anweisungen &!Tn+ und &!Tn- gesetz-
                 te Textfeld Nummer n  wird  erneut  ausgegeben,  und
                 zwar  an  der selben Stelle der selben Seite wie bei
                 der ersten Ausgabe.
10.5. Zeilenzähler; Marginalien
     Zu Beginn des Satzprogrammlaufs ist die Zeilennummerierung  ein-
     geschaltet,  wenn  mit dem Pa­ra­meter ZLN eine Zeilennummerierung
     verlangt wurde. Nur die mit dem Parameter  ZLN  näher  bestimmte
     Nummerierung  wird mit diesen beiden Anweisungen aus- und wieder
     eingeschaltet.

     &!R.        Ausschalten der automatischen Zeilennummerierung am
                 Rand

     &!R-        gleichbedeutend mit &!R.

     &!R+        Einschalten der automatischen Zeilennummerierung am
                 Rand

     
     Die Marginalien-Anweisungen stehen in der Regel  zwischen  Leer-
     zeichen.  Nur  wenn  in den Marginalien selbst keine Leerzeichen
     und keine Zentrieranweisungen vorkommen, dürfen  sie  mitten  im
     Wort codiert werden.

     Mit diesen Anweisungen sind nur einzeilige Marginalien  zu  ver-
     walten.  Zu  einer  Textzeile  können max. 4 Marginalien gesetzt
     werden. Ab der 3. Marginalie in einer Zeile  wird  eine  Warnung
     ins Satzprotokoll ausgegeben.
     Schriftgröße, Schriftart, Breite der für die Marginalien  vorge-
     sehenen  Felder, Abstand dieser Felder vom Rand, Lage der Margi-
     nalien in diesen Feldern werden dem Satzprogramm mit den Parame-
     tern MAL und MAR bzw. MLS und MRS getrennt für linken und  rech-
     ten  Rand  mitgeteilt.  Bei "Marginalien innen" und "Marginalien
     außen" müssen die Angaben für das linke und das rechte Feld  je-
     doch identisch sein.

     Auszeichnungen innerhalb der Marginalien: Die Marginalien werden
     als ganze in der mit dem  entsprechenden  Parameter  angegebenen
     Schrift  gesetzt.  Soll  davon abgewichen werden, so ist mit den
     genannten Parametern als  Marginalien-Schrift  die  Grundschrift
     des  Textes anzugeben; evtl. im Text selbst enthaltene Auszeich-
     nungen müssen vor  der  Marginalien-Anweisung  aufgehoben  sein.
     Andere Lösungen sind in begrenztem Umfang über Makros möglich.

     Positionierung der Marginalien: Alle  linken  Marginalien  (auch
     die  durch  @I und @A entstandenen) kommen an den linken Seiten-
     rand, alle rechten Marginalien (auch die durch @I  und  @A  ent-
     standenen) kommen an den rechten Rand der jeweiligen Spalte.

     @L...@{     Marginalien für den linken Seitenrand

     @R...@{     Marginalien für den rechten Spaltenrand

     @I...@{     Marginalien innen

                 Diese Anweisung ist nur bei einspaltigem Satz  sinn-
                 voll;  die Marginalien werden bei Spalten mit unger-
                 ader Nummer auf dem linken  Rand,  bei  Spalten  mit
                 gerader Nummer auf dem rechten Rand gesetzt.
     @A...@{     Marginalien außen

                 Diese Anweisung ist nur bei einspaltigem Satz  sinn-
                 voll;  die Marginalien werden bei Spalten mit unger-
                 ader Nummer auf dem rechten Rand,  bei  Spalten  mit
                 gerader Nummer auf dem linken Rand gesetzt.
     
     @S...@{     Marginalien links innerhalb des Satz­spiegels (der
                 Text muss entsprechend eingezogen sein)

     @T...@{     Marginalien rechts innerhalb des Satz­spiegels (der
                 Text muss entsprechend eingezogen sein)

                                                           /\  <<  >>